Shakespeare Statistics


Autorschaft von Edward III

UK-Flagge in English Alle Daten wurden mit R Stylo generiert. Siehe:

MF1W, MF2C und MF3C

Die Grafiken zeigen die Zuordnungen mit Wort- fenstergrößen zwischen 1000 und 15500 Worten, wobei die Fenster um jeweils 500 Worte größer werden. Die Fensterver- schiebung jeder Aufnahme beträgt 250 Worte, so daß ein enges Netz an Meßpunkten entsteht. Die Zahl der Variablen ist von der Wortfenstergröße abhängig. Der Cullingwert 70 schließt solche Variablen ein, die in 70% aller Texte vorkommen (=N). Die Zahl der Variablen befindet sich in der Klammer des Überschriftentexts.
Die verwendeten Referenztexte befinden sich in den Grafiken oben links. Ihre Auswahl ist für die Auswertung relevant. Die geringste stilistische Differenz
zwischen den Referenztexten und dem zu analysierenden Text Edward III wird nacheinander auf der Basis der häufigsten Funktionswörter sowie der
häufigsten Buchstabenbi- und trigramme gemessen. Die tatsächliche kollaborative Situation ist bei Fenstergrößen um 5000 Worte anzusetzen. Buchstabentrigramme
weisen bis dahin sowohl mit 1000 Variablen wie auch mit der Anzahl an Variablen bestimmter Fenstergrößen identische Relationen der
Referenztextdeltakurven auf. Mit größer werdender Variablenzahl und Fenstergröße wird sehr bald Shakespeare für den Gesamttext (orangefarbene Kurve) angezeigt.
Bei der Beschränkung auf 1000 Variablen wird die kollaborative Situation länger angezeigt (rote Kurve). Umfaßt die Fenstergröße annähernd den Gesamttext,
weist die Variablenzahl 1000 auf Kyd als Autor, mit der Variablenzahl 2000 auf Shakespeare.

Die nachfolgende Kreuztabelle enthält horizontal die verschiedenen Fenstergrößen, und zwar zunächst von 1000 bis 5000 Worten die häufigsten Funktionswörter
und anschließend von 1000 bis 5000 Worten die häufigsten Buchstabenbigramme, gefolgt von Buchstabentrigrammen. In der linken Spalte sind die sequentiellen
Wortzahlen (Spalte A), beginnend mit 500 und mit dem Abstand von 250 Worten notiert. Das 1000er Fenster hat seinen Meßpunkt bei 500 Worten (B6) und der
nächste Meßpunkt (B7) bei 750 Worten (Wortfenster 250 bis 1250). Am rechten Rand ist die Szenenabfolge abgebildet. Deren Länge in der Anzahl der Worte ist
dem 250-Wortabstand der linken Spalte angenähert, so daß die Zuordnungen verfolgt werden können. Die Möglichkeit, daß Marlowe das Stück begonnen hat (I,1),
ist unwahrscheinlich, eventuell entfallen IV,5 bis IV,7 auf ihn. Mit Sicherheit verweisen III,1 bis III,3 auf Marlowe. Der übrige Text ist als Shakespearetext belegt.